____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Alpendohle
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Der 34 bis 38 cm groĂe Vogel ist ein mittelgroĂer Vertreter seiner Familie und zeichnet sich durch schwarzes Gefieder, rote Beine und einen gelben Schnabel aus. Im Feld ist die Art daneben auch durch ihren akrobatischen Segelflug und ihre pfeifenden Rufe zu erkennen. Ihr lĂŒckenhaftes Verbreitungsgebiet umfasst die Hochgebirge der sĂŒdlichen PalĂ€arktis, wo sie montane Höhenlagen mit freiliegenden Felsen bewohnt. Die Nahrung der Tiere besteht zum GroĂteil aus Beeren und Wirbellosen, bei Gelegenheit fressen sie aber auch kleine Wirbeltiere, Vogeleier oder menschliche AbfĂ€lle. Alpendohlen leben sehr gesellig, sie bewegen sich in SchwĂ€rmen und brĂŒten gelegentlich in Kolonien. Ihr Nest errichten sie zwischen April und Juni in Felsnischen.
Die Alpendohle wurde 1766 von Carl von LinnĂ© als Corvus graculus erstbeschrieben und von Marmaduke Tunstall in die Gattung der BergkrĂ€hen (Pyrrhocorax) gestellt. Zusammen mit ihrer Schwesterart, der AlpenkrĂ€he (Pyrrhocorax pyrrhocorax), bildet sie eine frĂŒhe Entwicklungslinie der Rabenvögel, die nah mit sĂŒdasiatischen Elstern verwandt ist. Die Art wird in zwei bis drei Unterarten geteilt, deren Abgrenzung allerdings nicht klar ist. Der weltweite Bestand der Alpendohle gilt mit einer geschĂ€tzten sechs- bis siebenstelligen Zahl von Tieren als stabil und nicht gefĂ€hrdet.
Contents
âą Merkmale
âą LautĂ€uĂerungen
âą Verbreitung
âą Lebensraum
âą Lebensweise
âą Nahrung
âą Status
âą Quellen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Merkmale
Körperbau und Farbgebung
Die Alpendohle liegt mit 34â38 cm KörperlĂ€nge, einer Spannweite von 75â85 cmcite-ref-bauer2005-49-2-0[2] und einem Gewicht von 160â277 g im Mittelfeld ausgewachsener Rabenvögel. Sie zeichnen sich durch einen gebogenen Schnabel aus, der im Vergleich mit der AlpenkrĂ€he (P. pyrrhocorax) deutlich kĂŒrzer und schmĂ€ler ausfĂ€llt. Seine Basis ist mit einem kurzen, dichten BĂŒschel aus Nasalborsten bedeckt. Die Beine und Zehen der Art sind krĂ€ftig und, wie fĂŒr BergkrĂ€hen typisch, geschient statt getĂ€felt. Sie sind proportional kĂŒrzer als die der AlpenkrĂ€he. Zwischen MĂ€nnchen und Weibchen besteht ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus: MĂ€nnchen werden im Mittel gröĂer und schwerer als Weibchen, beide Geschlechter ĂŒberlappen sich aber in ihren MaĂen. Adulte MĂ€nnchen wiegen 188â280 g und erreichen eine FlĂŒgellĂ€nge von 270â284 mm. Ihr Schwanz misst 161â179 mm, ihr Laufknochen 45â49 mm. Der mĂ€nnliche Schnabel misst von der Spitze bis zum SchĂ€del zwischen 33 und 37 mm. Die FlĂŒgellĂ€nge ausgewachsener Weibchen liegt demgegenĂŒber lediglich bei 251â267 mm, ihr Gewicht bei 160cite-ref-hoyo2009-615-3-0[3]â265cite-ref-bauer2005-49-2-1[2] g. Der Schwanz weiblicher Alpendohlen wird 157â165 mm lang, ihr Schnabel 32â36 mm. Der Lauf weiblicher Tiere misst 43â47 mm. Es wird angenommen, dass die durchschnittliche GröĂe von Alpendohlen von Westen nach Osten zunimmt. Allerdings zeichnen Messungen hier ein differenziertes Bild. So sind etwa chinesische Alpendohlen zwar im Schnitt gröĂer als europĂ€ische, haben aber kĂŒrzere LĂ€ufe und SchnĂ€bel.cite-ref-laiolo2004-255-4-0[4]cite-ref-cramp1994-105-5-0[5]
Das Gefieder der Art ist einheitlich schwarz und zeigt anders als das der AlpenkrĂ€he nur einen schwachen Glanz. Er zeigt sich vor allem auf dem Kopf als blĂ€ulicher Metallschimmer, den Konturfedern und den kleinen Armdecken. Der Rest des Federkleides ist eher matt schwarz. Je lĂ€nger die Federn der Sonne ausgesetzt sind, desto blasser werden sie. Gegen Ende der Brutzeit, kurz vor der Mauser, scheinen oft die grauen Federbasen des Mantels an Brust, Bauch und Mantel durch. Die Vögel wirken dann eher dunkel schiefergrau. Die Farbe der Beine bewegt sich zwischen hell- und orangerot, gelegentlich sind sie auch tiefrot oder hellgelb gefĂ€rbt. Der Schnabel adulter Individuen ist Ă€uĂerlich gelb und innen schwarz. Ihre Iris ist dunkelbraun oder dunkel graubraun. MĂ€nnchen und Weibchen lassen sich in der Farbgebung nicht unterscheiden. Juvenile Alpendohlen zeichnen sich gegenĂŒber Altvögeln vor allem durch ihren rosafarbenen Rachen, ihren eher hornfarbenen Schnabel und anfangs schwĂ€rzliche, leicht getĂ€felte Beine aus. DarĂŒber hinaus ist ihr Gefieder matter, heller und lockerer als das ausgewachsener Individuen und ihre Iris zeigt ein helleres Braun.cite-ref-cramp1994-104-6-0[6]
Flugbild und Fortbewegung
Alpendohlen verbringen einen GroĂteil des Tages feldernd auf dem Erdboden oder segelnd in der Luft. Auf dem Boden bewegen sich die Vögel hĂŒpfend, schreitend oder rennend fort. Im GeĂ€st von BĂ€umen oder StrĂ€uchern erreichen sie unter FlĂŒgelschlagen auch dĂŒnne Ă€uĂere Ăste. Gerne setzen sie sich auf hochgelegene Sitzwarten wie HausdĂ€cher, Antennen oder Stromleitungen. Der Flug der Art zeichnet sich durch groĂe Wendigkeit und geschickte Nutzung von Aufwinden aus. An warmen Tagen steigen die Vögel oft mĂŒhelos und unter wenigen FlĂŒgelschlĂ€gen in groĂe Höhen auf. Im Flug folgen Einzeltiere und SchwĂ€rme hĂ€ufig den Landschaftskonturen, etwa HĂ€ngen und SteilwĂ€nden, an denen sie in geringem Abstand entlang gleiten. Nicht selten lassen sie sich dabei beobachten, wie sie trudelnd in die Tiefe stĂŒrzen, um sich spĂ€ter wieder zu fangen. Im Streckenflug erreicht die Art Geschwindigkeiten von 70â80 km/h, im direkten Sturzflug rund 200 km/h. Ihre Schlafquartiere fliegen die Tiere abends bevorzugt im kreisenden Segelflug unter Ausnutzung der Thermik an. Nur bei starken Winden oder fehlender Thermik verfallen sie in aktiven Streckenflug.cite-ref-glutz1993-1596-1597-7-0[7] In der Luft unterscheidet sie sich von der AlpenkrĂ€he durch ihren gerundeten Schwanz, ihre geschwungenen, schmĂ€leren FlĂŒgel und die Spitzen der FlĂŒgel, die weniger stark gefingert sind.cite-ref-cramp1994-95-96-8-0[8]
LautĂ€uĂerungen
Die Rufe der Alpendohle zeichnen sich durch ihren zirpenden, hellen Charakter aus. Sie klingen melodiöser und sanfter als die der AlpenkrĂ€he oder anderer Rabenvogelarten und bestehen meist aus kurzen Silben. Raue, krĂ€chzende Laute kommen zwar auch vor, sind aber deutlich seltener als beim Rest der Familie. Studien an Volierenvögeln unterscheiden zwei grundsĂ€tzliche StimmfĂŒhlungslaute: Einerseits griig, das als âKomm her!â interpretiert wird, und andererseits Zijag, das von den Autoren als âGeh weg!â ĂŒbersetzt wird. Diese Botschaften können durch verĂ€nderte LautstĂ€rke und Betonung verstĂ€rkt oder abgeschwĂ€cht werden oder etwa durch schnelle Wiederholung oder eine andere Tonhöhe eine gĂ€nzlich andere Bedeutung erhalten. Keine besondere Bedeutung kann dem âSubsongâ der Art zugewiesen werden. Er ist vor allem im FrĂŒhjahr zu hören und besteht vor allem aus Serien variierender griig-Silben. Das Vokabular der Alpendohle gilt als stark situationsspezifisch und als vielseitiger als das der AlpenkrĂ€he.cite-ref-sitasuwan1985-184-190-9-0[9]
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet der Alpendohle umfasst heute ein relativ schmales Band, das sich ĂŒber die Gebirge der sĂŒdlichen PalĂ€arktis zieht. Seinen östlichsten Punkt hat es im SĂŒdwesten des Tibetischen Plateaus. Von dort aus reicht es nordwestwĂ€rts wahrscheinlich ĂŒber das gesamte Hochland bis an die Takla Makan und die Lop Nor.cite-ref-meyer1984-549-10-0[10] Im SĂŒden bildet die Gebirgskette des Himalaya die Grenze des Artareals. Weiter westlich erstreckt es sich ĂŒber den Tian Shan und seine AuslĂ€ufer sowie ĂŒber den Hindukusch. Ob diese Populationen mit denen im iranischen ZÄgros und Elburs verbunden sind, ist unklar, wahrscheinlich besteht eine VerbreitungslĂŒcke zwischen dem Iranischen Hochland und dem Hindukusch. Vom Iran aus erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Alpendohle ĂŒber den Kaukasus und die sĂŒdlichen Gebirgsketten Kleinasiens. Weiter sĂŒdlich existieren kleinere, versprengte Populationen im Libanon und am Hermon. Das europĂ€ische Areal der Art umfasst Kreta, den Westen der Rhodopen und des Balkangebirges sowie die Dinariden. Von dort aus erstreckt sich das Verbreitungsgebiet ĂŒber die gesamten Alpen und den nördlichen und mittleren Apennin. Im westlichen Mittelmeer wird nur Korsika besiedelt. Auf der Iberischen Halbinsel umfassen die Vorkommen die PyrenĂ€en, das Kantabrische Gebirge und die Sierra de Guadarrama. In Marokko schlieĂt sich ein Vorkommen im westlichen Atlas an.cite-ref-glutz1993-1571-1573-11-0[11]
WĂ€hrend des Plio- und PleistozĂ€ns gehörte die Alpendohle zusammen mit der damals selteneren AlpenkrĂ€he zu den Leitarten der Mammutsteppe.cite-ref-glutz1993-1629-12-0[12] Da sie dort einen Ă€hnlichen Lebensraum wie im Hochgebirge vorfand, konnte sie weit nach Norden und SĂŒden vordringen. Wahrscheinlich waren beide Arten ursprĂŒnglich auf das Tibetische Hochland und den Himalaya beschrĂ€nkt, bevor sie sich im PliozĂ€n zunĂ€chst ĂŒber die alpidischen Gebirge ausbreiteten und infolge des Klimawandels im PleistozĂ€n auch das Tiefland und die Inseln des Mittelmeers besiedelten. Nach dem Ende der Kaltzeiten schrumpfte das Artareal wieder auf die palĂ€arktischen Hochgebirge zusammen.cite-ref-finlayson2011-41-13-0[13] Die Alpendohle ist ein Standvogel und bleibt ausgewachsen das ganze Jahr ĂŒber am Niststandort. Lediglich Jungvögel und immature Tiere verstreichen im Herbst zwischen einzelnen Brutvorkommen.cite-ref-glutz1993-1585-14-0[14]
Lebensraum
Das bevorzugte Habitat der Alpendohle bilden weitlĂ€ufige, freie FlĂ€chen in montaner und alpiner Umgebung. Als Nahrungshabitat nutzt sie Bergwiesen, gemĂ€hte Weiden oder Geröllfelder, die sie oft mit der AlpenkrĂ€he teilt. Das Angebot an unzugĂ€nglichen Felsnischen, die als Bruthabitat fungieren, bindet die Alpendohle nur bedingt. Oft legen die Vögel jeden Tag mehrere Kilometer von den Schlaf- und BrutplĂ€tzen zu den NahrungsgrĂŒnden zurĂŒck und ĂŒberwinden dabei auch Hindernisse wie BergkĂ€mme oder WĂ€lder. Auch beweidete Karstgebiete (etwa auf der westlichen Balkanhalbinsel) werden von den Vögeln besiedelt. In Teilen ihres Verbreitungsgebiets, vor allem in den Alpen, ist die Art auch in urbanen Habitaten zu finden, wohin sie vor allem reichhaltige Futterquellen ziehen. Schneebedeckte FlĂ€chen werden weitgehend gemieden und im Winter aufgegeben. WĂ€ldern oder gröĂeren BaumbestĂ€nden bleibt die Art in der Regel fern.cite-ref-glutz1993-1589-15-0[15]
GrundsĂ€tzlich ist die Alpendohle oberhalb der Waldgrenze anzutreffen, kommt aber vereinzelt und vor allem im Winter auch in tieferen Lagen vor. Wenige Vogelarten brĂŒten in Ă€hnlich groĂen Höhen: Die Brutgebiete reichen in den Schweizer Alpen bis auf 3800 m, im Atlas bis auf 3900 m. In Kaschmir bewegen sich die Vorkommen im Sommer zwischen 3500 und 5000 m. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht der Balkan dar, wo die Vögel vielerorts zwischen 500 und 1400 m brĂŒten.cite-ref-glutz1993-1580-1589-16-0[16] Auf Nahrungssuche sind Alpendohlen am Mount Everest auch schon auf ĂŒber 8200 m beobachtet worden.cite-ref-hoyo2009-615-3-1[3] Ebenfalls von Everest-Expeditionen stammen Berichte von Sichtungen in Flughöhen ĂŒber 9500 m.cite-ref-holyoak-17-0[17]
Lebensweise
Nahrung
Die Alpendohle ist ein Allesfresser. Wie die AlpenkrĂ€he frisst sie vor allem Wirbellose und FrĂŒchte, zeigt jedoch einen gröĂeren Opportunismus bei der ErnĂ€hrung und nimmt auch bereitwillig andere Arten von Nahrung auf. Im FrĂŒhjahr und Sommer dominieren GliederfĂŒĂer und ihre Larven, Schnecken sowie RegenwĂŒrmer das Nahrungsspektrum der Art, gegen Herbst gewinnen SteinfrĂŒchte, Beeren und Kernobst an Bedeutung, vorausgesetzt sie existieren in ausreichender Menge. Auch dann zahlreich auftretende Heuschrecken machen einen GroĂteil der Nahrung aus. Im Winter bilden meist Beeren und Koniferensamen die Nahrungsbasis der Alpendohle. Wo sie an menschliche AbfĂ€lle gelangt, werden diese im Winter zur wichtigsten Nahrungsquelle. Daneben frisst die Alpendohle das ganze Jahr ĂŒber auch Vogeleier, Aas oder kleine Wirbeltiere, vorausgesetzt, sie kann ihrer habhaft werden. Sie frisst regelmĂ€Ăig Grit und nimmt im Winter hĂ€ufig Schnee zu sich.cite-ref-glutz1993-1612-1613-18-0[18]
Einen GroĂteil ihrer Nahrung nimmt die Alpendohle auf offenen FlĂ€chen mit kurzer oder spĂ€rlicher Vegetation auf. Sie meidet nach Möglichkeit WĂ€lder und halboffene Vegetationsformen genauso wie hohes Gras und Schnee. Bevorzugte Nahrungshabitate sind frisch gemĂ€hte Wiesen, Bergweiden und vergleichbare FlĂ€chen. Dort sucht die Alpendohle in feldernden Gruppen nach Nahrung. Die VerbĂ€nde bewegen sich fĂŒr gewöhnlich geschlossen in eine Richtung und durchkĂ€mmen nur einen kleinen Bereich der zur VerfĂŒgung stehenden FlĂ€che. Nahrung lesen die Vögel eher oberflĂ€chlich von Halmen und vom Erdboden auf. Sie stochern seltener in den oberen Erdschichten als etwa AlpenkrĂ€hen, weshalb sie sich bei der gemeinsamen Habitatnutzung auch selten in die Quere kommen. Alpendohlen suchen gezielt unter Steinen, getrockneten Dungfladen oder in HolzstĂŒcken nach Nahrung und werfen sie zu diesem Zweck mit dem Schnabel um. Neben offenen FlĂ€chen wird auch das Ă€uĂere GeĂ€st von BĂŒschen und ObstbĂ€umen von AlpendohlenschwĂ€rmen aufgesucht, wo die Vögel intensiv FrĂŒchte ernten, um kurz darauf wieder abzufliegen. Auch im Flug erbeuten sie einen betrĂ€chtlichen Teil ihrer Nahrung. Dabei fliegen die Tiere in niedriger Höhe gegen den Wind, um Heuschrecken und andere Insekten aus der Luft zu fangen.cite-ref-cramp1994-98-19-0[19] Vor allem im Winter ist die Art hĂ€ufig in Bergdörfern, an Skistationen und in Gebirgsstationen anzutreffen, wohin sie das Angebot an menschlichen Nahrungsresten zieht. Vor allem solche Nahrung versteckt die Alpendohle regelmĂ€Ăig, um sie spĂ€ter wieder hervorzuholen und zu fressen. Meist werden die NahrungsstĂŒcke in Felsspalten, zwischen Schotter oder unter Dachziegeln deponiert und oft mit Steinen, Flechten oder HolzstĂŒcken bedeckt.cite-ref-glutz1993-1598-1600-20-0[20]
Sozial- und Territorialverhalten
Alpendohlen sind gesellige Vögel, die meist das ganze Jahr ĂŒber in gröĂeren Gruppen leben. Nur gelegentlich bewegen sie sich auch in Paaren oder kleinen FamilienverbĂ€nden. Innerhalb der SchwĂ€rme finden sich sowohl Brutpartner, die sich anhand ihrer geringen Individualdistanz erkennen lassen, aber auch unverpaarte Jungvögel. Die GröĂe von AlpendohlenschwĂ€rmen schwankt ĂŒber das Jahr. Im FrĂŒhjahr ist sie durch die Abwesenheit von Brutpaaren am geringsten, wĂ€hrend sie ihr Maximum im SpĂ€therbst und Winter erreicht, wenn die ausgeflogenen Jungvögel hinzustoĂen. Die gröĂten dieser SchwĂ€rme umfassen in den Alpen bis zu 1000 Tiere. GröĂere Gruppen finden sich vor allem bei der Nahrungssuche zusammen und können dann aus Individuen verschiedener SchlafplĂ€tze stammen.cite-ref-cramp1994-99-21-0[21]
Innerhalb des Schwarms wird vor allem ĂŒber StimmfĂŒhlungslaute, Körperhaltung und FlĂŒgelwinken kommuniziert und fĂŒr KohĂ€renz gesorgt, wenngleich der Zusammenhalt vor allem beim Feldern eher locker ist. Paare kommunizieren darĂŒber hinaus auch ĂŒber gegenseitiges Kraulen. Bei der Futtersuche dominieren einzelne Individuen ĂŒber andere. FĂŒr die Dominanz spielen mehrere Faktoren, darunter KörpergröĂe, Alter, Verpaarung oder auch ein mĂ€nnliches Geschlecht eine Rolle. Den Vorrang eines Tieres gegenĂŒber einem anderen handeln Alpendohlen von Zeit zu Zeit in KĂ€mpfen aus. Diese können von Schnabel- und FlĂŒgeldrohen bis zu gewalttĂ€tigen Auseinandersetzungen reichen. Oft werden die Kontrahenten von anderen Schwarmmitgliedern umstanden, die laut rufen oder die KĂ€mpfenden zum Schein angreifen. Im fliegenden Schwarm besteht keine offensichtliche Rangordnung, am Brutplatz dominieren Weibchen fĂŒr gewöhnlich ĂŒber MĂ€nnchen.cite-ref-glutz1993-1602-1608-22-0[22]
Fortpflanzung und Brut
Die Alpendohle balzt das ganze Jahr ĂŒber, vor allem aber in den Wintermonaten. Die Balz findet in Gruppen statt und hat den Schwarm zum Schauplatz. Sie wird von einem einzelnen Vogel eingeleitet, auf den ein zweiter antwortet, woraufhin nach und nach weitere Alpendohlen in Balzverhalten verfallen. Dabei lassen sie die FlĂŒgel hĂ€ngen, spreizen den Schwanz zum Boden hinab und recken den Kopf steil aufwĂ€rts. Die bis zu 20 Individuen groĂen Balzgruppen schreiten schlieĂlich steifbeinig in geschlossener Formation. In der Regel bewegt sich die Gruppe hangaufwĂ€rts auf einen exponierten Punkt. Die Balz zeichnet sich durch zahlreiche Imponiergesten aus, schlĂ€gt aber nie in Gewalt um. Weibchen werden von MĂ€nnchen durch Futtergeschenke umworben und in festen Paaren sowohl gefĂŒttert als auch bewacht. Die Paare sind monogam und halten meist bis zum Tod eines Partners.cite-ref-glutz1993-1604-1606-23-0[23]
Alpendohlen können in Gefangenschaft schon frĂŒh geschlechtsreif werden, meist findet die erste Brut aber erst im dritten Lebensjahr statt. Die Brutzeit beginnt je nach Region im April und reicht in einigen Teilen des Verbreitungsgebiets bis in den Juli. Sie sind keine typischen FelsenbrĂŒter, bevorzugen aber unzugĂ€ngliche Nischen als Brutplatz, die zudem einen gewissen Schutz vor Wind und Wetter bieten. Neben Felsspalten und -nischen kommen dafĂŒr auch menschliche Bauten in Frage. Am Brutplatz errichten die Vögel ein ausladendes Nestkonstrukt aus Stöcken, Halmen und Wurzeln mit einer mittigen Kuhle. Sie wird mit feinen Grashalmen, Federn, Haaren und kleinen Zweigen ausgekleidet. Das Gelege umfasst in der Regel drei bis fĂŒnf Eier, die das Weibchen in eintĂ€gigem Abstand legt. Die Jungen schlĂŒpfen nach 17â21 Tagen und verharren danach rund 30â40 Tage im Nest, bevor sie ausfliegen. Der Bruterfolg ist relativ gering; pro Brut fliegen meist nur ein bis zwei Junge aus.cite-ref-glutz1993-1590-1593-24-0[24]
Systematik und Taxonomie
Die Alpendohle wurde 1766 von Carl von LinnĂ© in der 12. Auflage der Systema NaturĂŠ als Corvus graculus erstbeschrieben.cite-ref-linne1766-158-1-1[1] Das Artepitheton graculus ist ein alter lateinischer Name fĂŒr die Dohle, die in Europa bis zur frĂŒhen Neuzeit nicht trennscharf von der Alpendohle unterschieden wurde. Marmaduke Tunstall stellte sie 1771 zusammen mit der AlpenkrĂ€he in die neu geschaffene Gattung Pyrrhocorax.cite-ref-tunstall1771-2-25-0[25] Beide Arten sind nahe genug miteinander verwandt, um fruchtbare Hybride zu zeugen. Diese Mischlinge besitzen das Lautinventar beider Arten und sind morphologisch Zwischenformen.cite-ref-glutz1993-1571-26-0[26]
Die Alpendohle wird klassischerweise in zwei bis drei rezente und eine ausgestorbene Unterart eingeteilt: P. g. graculus fĂŒr die westliche, P. g. digitatus fĂŒr die mittlere und P. g. forsythi fĂŒr die östliche PalĂ€arktis. Da sich aber von keinem Autor bislang eindeutige Unterschiede herausarbeiten lieĂen, wurde diese Unterscheidung von vielen Autoren angezweifelt oder modifiziert. FĂŒr gewöhnlich wurde die Unterart digitatus als nĂ€her an forsythi gesehen und mit ihr unter dem Ă€lteren Namen digitatus vereinigt, wobei eine FlĂŒgellĂ€nge von mehr 280 mm als diagnostisch fĂŒr diese Unterart galt. Genauso könnten nahöstliche Vögel aber auch nĂ€her mit graculus verwandt sein, womit die restlichen östlichen Populationen unter forsythi versammelt werden mĂŒssten.cite-ref-cramp1994-105-5-1[5] Morphometrische Untersuchungen der Unterarten graculus und digitatus ergaben, dass die Variation innerhalb dieser Unterarten gröĂer ist als zwischen ihnen. Dieses Ergebnis wirft Zweifel an der gĂ€ngigen Trennung der Populationen auf.cite-ref-laiolo2001-613-27-0[27] Kombinierte morphometrische und akustische Messungen wiesen Vögel aus Ostasien in der Clusteranalyse als basal aus. Sie stehen als Schwesterzweig nordafrikanisch-iberischen Populationen sowie mitteleuropĂ€ischen Alpendohlen gegenĂŒber.cite-ref-laiolo2004-252-253-28-0[28] Die im Mittel kleineren Alpendohlen des europĂ€ischen PleistozĂ€ns werden in eine eigene Chronosubspezies P. g. vetus gestellt.cite-ref-mourer-chauvire1975-224-29-0[29]
| Unterart | Autor | MaĂe | Verbreitung | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| P. g. digitatus | Hemprich & Ehrenberg , 1833 [ 30 ] | FlĂŒgel: â 266â273 mm, â 283â288 mm; Schwanz: â 165â178 mm, â 174â193 mm; Schnabel: â 39â41 mm, â 41â43 mm; Tarsus: â 39â41 mm, â 49â51 mm [ 31 ] | Anatolien und Naher Osten bis Kaukasus und sĂŒdwestlicher Iran | Falls die Vögel aus der TyplokalitĂ€t des Libanon nĂ€her mit P. g. graculus verwandt sein sollten, mĂŒssten die restlichen Populationen P. g. forsythi zugeschlagen werden. |
| P. g. forsythi | Stoliczka , 1874 [ 32 ] | FlĂŒgel: â 262â273 mm, â 274â296 mm; Schwanz: â 165â178 mm, â 174â193 mm; Schnabel: â 32â36 mm, â 34â38 mm; Tarsus: â 41â46 mm, â 42â48 mm; Gewicht: â 203â213 g, â 223â244 g [ 33 ] | Afghanistan bis Ostasien | Benannt nach Thomas Douglas Forsyth. Falls sich die Unterschiede zwischen ost- und westasiatischen Vögeln als deutlich kleiner erweisen sollten als zwischen westasiatischen und europĂ€ischen, mĂŒsste diese Unterart unter P. g. digitatus gefasst werden. |
| P. g. graculus | ( Linnaeus , 1766) | FlĂŒgel: â 251â267 mm, â 270â284 mm; Schwanz: â 157â165 mm, â 161â179 mm; Schnabel: â 32â36 mm, â 33â37 mm; Tarsus: â 43â47 mm, â 45â49 mm; Gewicht: â 180â265 g, â 195â265 g [ 34 ] | Nordafrika und Europa | Nominatform |
| P. g. vetus â | Kretzoi , 1962 [ 35 ] | Tarsus: ââ 41â48 mm [ 36 ] | Europa des Plio- und PleistozĂ€ns | Chronosubspezies ; âvetusâ lateinisch fĂŒr âaltâ, âbetagtâ |
Status
FĂŒr den weltweiten Bestand der Alpendohle liegen keine SchĂ€tzungen oder Hochrechnungen vor. Die Bestandserfassung ist schwierig, weil die Vorkommen jahreszeitlich stark schwanken und dem wechselnden Nahrungsangebot folgen. Lediglich fĂŒr einzelne europĂ€ische LĂ€nder sind die BestĂ€nde genauer erfasst. Rund die HĂ€lfte der europĂ€ischen Population von 48.000 bis 96.000 Brutpaaren entfĂ€llt auf die Alpen. Weitere 10.000 Brutpaare leben in Spanien. Der Rest der europĂ€ischen Brutpaare konzentriert sich auf den Balkan. Die Vorkommen im Nahen Osten sind kaum erfasst, lediglich der sĂŒdtĂŒrkische Brutbestand von rund 10.000 Paaren ist Ă€hnlich gut erforscht wie der europĂ€ische. Die Vorkommen im Kaukasus und den ostpalĂ€arktischen Hochgebirgen gelten als relativ dĂŒnn und auf groĂe Höhen beschrĂ€nkt, werden aber als stabil angesehen. In den letzten zwei Jahrhunderten verschwand die Art nur lokal an einigen BrutplĂ€tzen, an denen sie auch zuvor schon selten war, besiedelte sie aber auch teilweise neu, so wie im Libanon.cite-ref-hoyo2009-615-3-2[3] In Europa haben weder Verfolgung noch gröĂere VerĂ€nderungen in ihrem Lebensraum nachhaltig zu ihrem RĂŒckgang gefĂŒhrt. Da die Vögel mit dem Strukturwandel in den Alpen weit besser zurechtkommen als etwa die AlpenkrĂ€he, stehen sie in keinem europĂ€ischen Land unter Schutz.cite-ref-bauer2005-50-37-0[37] BirdLife International fĂŒhrt die Art als weltweit ungefĂ€hrdet (least concern).cite-ref-butchart2013-38-0[38]
Quellen
Literatur
âą SalĂm Ali Ali, S. Dillon Ripley: Handbook of the Birds of India and Pakistan. 2. Auflage. Volume 5: Larks to the Grey Hypocolius. Oxford University Press, London 1972.
âą Hans-GĂŒnther Bauer, Einhard Bezzel, Wolfgang Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Band 2: Passeriformes. Aula-Verlag, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-648-0.
âą Stanley Cramp, Christopher M. Perrins: Handbook of the Birds of Europe, the Middle East and North Africa: The Birds of the Western Palearctic. Volume 8: Crows to Finches. Oxford University Press, Oxford 1994, ISBN 0-19-854679-3.
⹠Urs N. Glutz von Blotzheim, K. M. Bauer: Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Band 13/III: Passeriformes (4. Teil). Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 1993, ISBN 3-89104-460-7.
âą Friedrich Wilhelm Hemprich, Christian Gottfried Ehrenberg: Symbolae Physicae seu Icones et Descriptiones corporum Naturalium Novorum aut Minus Cognitorum quae ex itineribus per Libyam Aegyptium Nubiam, Dongalam, Syriam, Arabiam et Haberssiniam publicio instituto sumptu Friderici Guilelmi Hemprich et Christiani Godofredi Ehrenberg Medicinae et Chirurgiae Doctorum studio annis MDCCCXX-MDCCCXXV redierunt, fol. a-z, aa-gg. Berlin 1833.
⹠Josep del Hoyo, Andrew Elliott, Jordi Sargatal, José Cabot: Handbook of the Birds of the World. Volume 14: Bush-shrikes to Old World Sparrows. Lynx Edicions, Barcelona 2009, ISBN 978-84-96553-50-7.
âą MiklĂłs Kretzoi: Vogelreste aus der altpleistozĂ€nen Fauna von Betfia. In: Aquila. Band 62/63, 1962, S. 167â174 (Volltext [PDF; 3,5 MB]).
âą Paola Laiolo, Antonio Rolando: Ecogeographic Correlates of Morphometric Variation in the Red-billed Chough Pyrrhocorax pyrrhocorax and the Alpine Chough Pyrrhocorax graculus. In: Ibis. Band 143, Nr. 3, 28. Juni 2008, S. 602â616, doi:10.1111/j.1474-919X.2001.tb04888.x.
âą Paola Laiolo, Antonio Rolando, Anne Delestrade, Augusto De Sanctis: Vocalizations and Morphology: Interpreting the Divergence among Populations of Chough Pyrrhocorax pyrrhocorax and Alpine Chough P. graculus. In: Bird Study. Band 51, Nr. 3, 2004, S. 248â255, doi:10.1080/00063650409461360.
⹠Carl von Linné: Systema naturÊ per regna tria naturÊ, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio duodecima, reformata. Lars Salvi, Stockholm 1766 (Online).
âą Rodolphe Meyer de Schauensee: The Birds of China. Smithsonian Institution Press, Washington, D.C 1984, ISBN 0-87474-362-1.
âą CĂ©cile Mourer-ChauvirĂ©: Les oiseaux du PlĂ©istocĂšne moyen et supĂ©rieur de France. PremiĂšre Partie. In: Documents des Laboratoires de GĂ©ologie de la FacultĂ© des Sciences de Lyon. Band 64, Nr. 1, 1975, S. 1â264.
âą Ferdinand Stoliczka: Letters to the Editor. In: Stray Feathers. Band 2, Nr. 4, 1874, S. 461â465.
âą Marmaduke Tunstall: Ornithologia Britannica: seu Avium omnium Britannicarum tam terrestrium, quam aquaticarum catalogus. Sermone Latino, Anglico et Gallico redditus. The Willughby Society, London 1771, doi:10.5962/bhl.title.14122.
âą Narit Sitasuwan, Ellen Thaler: Lautinventar und VerstĂ€ndigung bei AlpenkrĂ€he (Pyrrhocorax pyrrhocorax), Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) und deren Hybriden. In: Journal fĂŒr Ornithologie. Band 126, Nr. 2, April 1985, S. 181â193, doi:10.1007/BF01642887.
âą Charles Vaurie: Systematic Notes on Palearctic Birds. No. 4. The Choughs (ââPyrrhocoraxââ). In: American Museum Novitates. Band 1648, 1954, S. 1â7 (digitallibrary.amnh.org (Memento vom 10. Juli 2014 im Internet Archive) [PDF; 663 kB]).
Weblinks
Commons
: Alpendohle
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Alpendohle
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą xeno-canto: Tonaufnahmen â Pyrrhocorax graculus
âą S. Butchart, J. Ekstrom: Yellow-billed Chough Pyrrhocorax graculus. BirdLife International, www.birdlife.org, 2013.
âą Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: Geschlechts- und Altersbestimmung (PDF-Datei, englisch)
⹠Pyrrhocorax graculus in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN 2013.1. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am 19. September 2013.
âą Federn der Alpendohle
Einzelnachweise
cite-note-linne1766-158-11. von Linné 1766, S. 158.
cite-note-bauer2005-49-22. â Bauer u. a. 2005, S. 49.
cite-note-hoyo2009-615-33. â del Hoyo u. a. 2009, S. 615.
cite-note-laiolo2004-255-44. â Laiolo u. a. 2004, S. 255.
cite-note-cramp1994-105-55. â Cramp & Perrins 1994, S. 105.
cite-note-cramp1994-104-66. â Cramp & Perrins 1994, S. 104.
cite-note-glutz1993-1596-1597-77. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1596â1597.
cite-note-cramp1994-95-96-88. â Cramp & Perrins 1994, S. 95â96.
cite-note-sitasuwan1985-184-190-99. â Sitasuwan & Thaler 1985, S. 184â190.
cite-note-meyer1984-549-1010. â Meyer de Schauensee 1984, S. 549.
cite-note-glutz1993-1571-1573-1111. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1571â1573.
cite-note-glutz1993-1629-1212. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1629.
cite-note-finlayson2011-41-1313. â Finlayson 2011, S. 41.
cite-note-glutz1993-1585-1414. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1585.
cite-note-glutz1993-1589-1515. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1589.
cite-note-glutz1993-1580-1589-1616. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1580â1589.
cite-note-holyoak-1717. â David Holyoak: Behaviour and Ecology of the Chough and the Alpine Chough. In: Bird Study Band 19, Nummer 4, S. 215â227. doi:10.1080/00063657209476345
cite-note-glutz1993-1612-1613-1818. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1612â1513.
cite-note-cramp1994-98-1919. â Cramp & Perrins 1994, S. 98.
cite-note-glutz1993-1598-1600-2020. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1598â1600.
cite-note-cramp1994-99-2121. â Cramp & Perrins 1994, S. 99.
cite-note-glutz1993-1602-1608-2222. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1602â1608.
cite-note-glutz1993-1604-1606-2323. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1604â1606.
cite-note-glutz1993-1590-1593-2424. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1590â1593.
cite-note-tunstall1771-2-2525. â Tunstall 1771, S. 2.
cite-note-glutz1993-1571-2626. â Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1571.
cite-note-laiolo2001-613-2727. â Laiolo & Rolando 2001, S. 613.
cite-note-laiolo2004-252-253-2828. â Laiolo u. a. 2004, S. 252â253.
cite-note-mourer-chauvire1975-224-2929. â Mourer-ChauvirĂ© 1975, S. 224.
cite-note-hemprich1833-sigz-301. Hemprich & Ehrenberg 1833, sig. z.
cite-note-vaurie1954-4-312. Vaurie 1954, S. 4.
cite-note-stoliczka1874-462-323. Stoliczka 1874, S. 462.
cite-note-ali1973-238-334. Ali & Ripley 1973, S. 238.
cite-note-glutz1993-1575-1576-345. Glutz von Blotzheim & Bauer 1993, S. 1575â1576.
cite-note-kretzoi1962-173-356. Kretzoi 1962, S. 173.
cite-note-mourer1975-225-367. Mourer-Chauviré 1975, S. 225.
cite-note-bauer2005-50-3737. â Bauer u. a. 2005, S. 50.
cite-note-butchart2013-3838. â Butchart & Ekstrom 2013. Abgerufen am 10. Februar 2013.